歌と詩
Vier Abende · November & Dezember 2026
Weg mit Herzscheiße?! Her mit wahrer Liebe!? Konzertflyer mit Amor, goldenem Bogen und leuchtendem Herz. Martin Schranz – Tenor und Schauspieler. Akihiro Sano – Pianist.Ich komme!Termine & Reservierung

Die Liebe.Fühlt alles. Hält sich an nichts.

Schon alles gefühlt? Dann kommt erst recht.

Vier Abende. Für alle, die noch etwas spüren wollen, jenseits der Oberfläche.

Weg mit Herzscheiße!?
Her mit wahrer Liebe?!

Kopf sagt: Lass es.
Herz macht trotzdem.

Frisch verknallt? Die Schnauze voll? Seit vierzig Jahren nebeneinander wach? Bringt Eure Schmetterlinge, Eure blauen Flecken und Euren besten Galgenhumor mit.

Martin Schranz und Akihiro Sano lassen Sehnsucht auf Größenwahn los. Mal zärtlich, mal unverschämt, mal zum Brüllen komisch. Gerade lacht Ihr noch. Dann trifft Euch etwas völlig unvorbereitet. Und plötzlich ist es so still, dass Ihr Euch selbst wieder hört.

83 Minuten. Keine Pause. Keine Gleichgültigkeit.
Die letzte Salbung kann warten. Wir wollen das Feuer spüren.

Ihr müsst keine einzige Oper kennen und kein Gedicht auswendig können. Verliebt Euch in einen Klang. Lacht an der falschen Stelle. Erkennt jemanden wieder. Vielleicht Euch selbst.

Und nein, wir verraten vorher nicht, was wir machen, weil wir Spoiler hassen.

Vier Abende. Seid dabei, wenn aus „Du hättest dabei sein sollen“ Eure Geschichte wird.

Much Love!!
Wir freuen uns auf Dich,.. ääähh.. Euch natürlich!!!!!

P.S.: Große Gefühle kennen kein Alter. Diesen Abend empfehlen wir ab 14 Jahren.

Mehr erfahrenWeniger anzeigen

Bisschen derb, dieser Titel? Stimmt. Aber wer schon einmal nachts auf eine Nachricht gewartet, eine Tür zugeknallt oder für einen einzigen Menschen jeden vernünftigen Plan über Bord geworfen hat, weiß: Mit „Es ist kompliziert“ kommen wir hier nicht weit.

Wahre Liebe. Größte Erfindung der Menschheit? Genialer Verkaufstrick? Oder dieses völlig unvernünftige Gefühl, für das wir es nach jeder Bruchlandung doch noch einmal versuchen?

Ob Ihr Euch durch Dating-Apps wischt, Liebesbriefe aufhebt oder seit vierzig Jahren darüber streitet, wer die Heizung aufgedreht hat: Das Herz bleibt erstaunlich schlecht darin, erwachsen zu werden. Zum Glück.

Wir wollen Nähe und bitte genug Abstand. Freiheit und jemanden, der bleibt. Verstanden werden, obwohl wir uns selbst gerade ein Rätsel sind. Und dann genügt ein Blick, eine Stimme, ein völlig unpassender Lachanfall – und für einen Moment stimmt alles.

Für solche Momente gehen wir auf die Bühne. Und dafür lohnt es sich, das Haus zu verlassen.

Ich bin Martin Schranz. Gemeinsam mit dem Pianisten Akihiro Sano lade ich Euch zu einem Abend ein, der die Liebe beim Kragen packt und trotzdem zärtlich mit ihr umgeht. Mit Gesang, Klavier, Schauspiel, Poesie und einer ordentlichen Portion Irrsinn.

Schubert trifft auf Zykan. Shakespeare auf Heine. Rachmaninov auf Lehár. Die großen Namen bringen die Gefühle mit – wir lassen sie auf unsere kleinen und großen Katastrophen los. Es darf wunderschön werden. Verstörend. Zum Brüllen komisch. Und dann trifft Euch vielleicht ein Satz, mit dem Ihr überhaupt nicht gerechnet habt.

83 Minuten, in denen alles passieren darf. Außer Gleichgültigkeit.

Die letzte Salbung kann warten. Wir wollen das Feuer spüren. Dieses „Verdammt, genau so ist es!“ zwischen zwei Tönen. Das Lachen, das herausplatzt. Die Stille, in der plötzlich niemand mehr auf die Uhr schaut.

Ihr braucht weder ein Klassik-Abo noch eine bestandene Deutsch-Matura. Ihr dürft Gedichte seltsam finden und Euch trotzdem von einem erwischen lassen. Bringt Eure Neugier mit. Eure große Liebe, Eure beste Freundin, Euren Opa. Oder einfach Euch selbst.

Für Ruhm und Ehre tut wohl niemand das, was wir hier tun. Uns interessiert, was passiert, wenn wir für einen Abend wirklich beieinander sind. Viermal haben wir dafür einen Termin. Vielleicht ist einer davon genau der Abend, den Ihr gerade brauchen könnt.

83 Minuten. Ganz da sein.

Wir spielen ohne Pause. Damit Musik, Worte und Stille ineinander übergehen können, bitten wir Euch, den Applaus bis zum Schluss aufzuheben. Euer Lachen müsst Ihr natürlich nicht zurückhalten. Das Programm gibt es danach – ein bisschen Überraschung darf bleiben.

Der Eintritt ist frei, außer am 15. November in der Buchhandlung Zum gläsernen Dachl (20 €).

Bei den Konzerten mit freiem Eintritt habt Ihr nach dem Abend an unserem „Pay as you wish-O-Mat“ einen Moment mit Euch alleine, wo Ihr ungesehen nachspürt: Was war mir der Abend wert – Alles – Vieles – Nichts.

Schreibt Euch einen Abend in den Kalender.
Wir bringen das Feuer. Ihr bringt Euch.

„Dort, wo sich die Sprache ein Bein stellen will, kann das Glück beginnen, ohne Bedingung zu stellen.“

Vier Abende für die Liebe.

Oberschützen

Kammermusiksaal des Kulturzentrum Oberschützen
Pay as you wish

Wien

Buchhandlung Zum gläsernen Dachl
Burggasse 40/2, 1070 Wien
Eine Veranstaltung des Vereines zur Förderung von Literatur & Musik
Eintritt 20 €

Graz

Afroasiatisches Institut
Leechgasse 22–24, 8010 Graz
Pay as you wish

Wien

Kulturverein Redtenbach
Redtenbachergasse 6, 1160 Wien
Pay as you wish
Mitlauschen. Miträtseln. Mitnehmen.2 Gutscheine.Für Eure Sicht auf den Abend.

Findet den roten Faden!

83 Minuten voller Spuren. Welche verbindet Ihr? Hört hin, diskutiert auf dem Heimweg – und überrascht uns mit Eurer Deutung.

Die zwei originellsten, berührendsten oder überraschendsten Antworten erhalten je einen Gutschein. Keine Musterlösung. Vielleicht seht Ihr etwas, das selbst uns entgangen ist.

Nach dem Konzert: Eure Idee mailen ↗

Zwei Künstler.
Viele Arten, etwas zu sagen.

Gesang & Sprache

Martin Schranz

Tenor und Schauspieler, Kunstpfeifer. An diesem Abend treffen Liedgesang, Poesie und eigene Texte aufeinander.

Mehr Info

Martin Schranz ist in Oberschützen im Burgenland aufgewachsen. Er arbeitet als Tenor, Schauspieler, Trompeter und Kunstpfeifer. Nach einem Vorbereitungsstudium Trompete an der Kunstuniversität Graz studierte er Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und absolvierte parallel die paritätische Bühnenreifeprüfung für Schauspiel.

Als Sänger arbeitete er regelmäßig mit dem Arnold Schoenberg Chor. Weitere musikalische Stationen führten ihn unter anderem zur Styriarte Graz als Alvarez in Offenbachs „Barbe-Bleue“, zur Neuen Oper Wien als Ruffiak in Ligetis „Le Grand Macabre“, zum sirene Operntheater sowie in den Wiener Musikverein. Er ist außerdem Tenor im Ensemble Reihe Zykan+.

Im Musiktheater spielte er unter anderem Graf Danilo Danilowitsch in Lehárs „Die lustige Witwe“. 2025 übernahm er am Stella Theater im Café Prückel die Hauptrolle des Fritz in „Der Duft von Wirklichkeit“. Bei den Festspielen Nordwestschweiz war er als Narr in Shakespeares „Was ihr wollt“ zu sehen. Zu seinen weiteren Schauspielstationen zählen Demetrius in „Ein Sommernachtstraum“ im WUK und Leonato in „Viel Lärm um nichts“ bei Shakespeare im Park.

Seit 2023 ist Schranz zudem regelmäßig auf Tournee in Deutschland. In „Ganz Paris träumt von der Liebe“ spielt und singt er mehrere Rollen, darunter den Hotelmanager bzw. Charles, und ist dabei auch als Trompeter zu erleben. Die Produktion führte ihn über mehrere Spielzeiten durch zahlreiche deutsche Theater und Veranstaltungshäuser.

Auch vor der Kamera arbeitet Schranz regelmäßig. Zu seinen Film- und Fernsehproduktionen zählen „Sachertorte“, „Dunkle Wasser“ und „Steirergeld“. 2026 war er im Wiener „Tatort – Gegen die Zeit“ unter der Regie von Katharina Mückstein als Joe zu sehen.

Seine Arbeit führte ihn darüber hinaus mit Theater- und Musikproduktionen unter anderem nach Deutschland, in die Schweiz, nach Berlin, Basel und St. Gallen sowie zu internationalen Gastspielen. Trotz dieser überregionalen Tätigkeit ist das Burgenland für Schranz kontinuierlicher Ausgangs- und Rückkehrpunkt geblieben. Hier liegen seine familiären und biografischen Wurzeln, und hier entwickelt er zunehmend eigene künstlerische Projekte. Mit seinen Konzerten in Oberschützen bringt er Erfahrungen aus Musiktheater, Schauspiel, Konzert und Film bewusst zurück in jene Region, aus der sein künstlerischer Weg begonnen hat.

Klavier

Akihiro Sano

Pianist. Klavierwerke und das Zusammenspiel mit Gesang und Sprache prägen den musikalischen Abend.

Mehr Info

Akihiro Sano | Pianist

Akihiro Sano wurde 1995 in Tokio geboren. Schon als Kind spielte er leidenschaftlich gerne Toypiano und lauschte CDs mit Werken wie Schumanns Träumerei und Liszts Liebestraum. Die Schönheit und Tiefe dieser Musik faszinierten ihn so sehr, dass er mit 14 Jahren beschloss, ihr sein Leben zu widmen.

2019 zog er nach Wien, wo er im Masterstudium Liedbegleitung bei Univ.-Prof. Ralf Heiber studiert. Seine ersten Begegnungen mit Oper und Liederabenden berührten ihn zutiefst. Besonders die Verbindung von Musik, Sprache und menschlichen Gefühlen begeisterte ihn und führte ihn auf seinen heutigen Weg als Liedbegleiter und musikalischer Partner von Sängerinnen und Sängern.

Er gewann den zweiten Preis bei der Copenhagen Lied-Duo Competition und war 2025 offizieller Korrepetitor des internationalen Gesangswettbewerbs Aria d’Oro in Italien. Er musizierte mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus führenden Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Orchestra del Teatro alla Scala und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra.

Darüber hinaus ist er Stipendiat der Nomura Foundation, Mitglied von Live Music Now und als Pianist für die Wiener Sängerknaben tätig.

Sein Wunsch ist es, besonders junge Menschen für die vielfältige und tiefgründige Welt der klassischen Musik zu begeistern. Sie sollen selbst entdecken können, wie viel Schönheit, Ausdruckskraft und Inspiration in ihr steckt und wie sehr Musik das eigene Leben bereichern kann. Denn was einst mit einem kleinen Toypiano begann, ist für ihn zu einer lebenslangen Entdeckungsreise geworden.