Weg mit Herzscheiße!? Her mit wahrer Liebe?! – Konzertabende 2026

Also bitte … WTF?!
Herrje, um Gottes Willen – falls Euch dieser Titel gerade ein bisschen vor den Kopf stößt: Was soll das mit den ganzen Namen und dem Herzgescheiße?! Gute Frage. Die stellen wir uns auch.
Wir wollen wahre Liebe … und das am besten für immer. Die großen Namen im Gewirr da oben haben versucht, dieses Gefühl festzuhalten – in Worten und Musik, am liebsten für die Ewigkeit. Dieses Gefühl, für das man leben und sterben möchte. Ein bisschen viel verlangt? Vielleicht. Aber irgendwo tief drinnen wünschen wir es uns doch – jenseits der Oberflächlichkeiten, die einen so wahnsinnig machen können.
Darum geht’s an diesem Abend. Um das, was sich kaum greifen lässt und plötzlich ganz nah ist: in einer Melodie, einem Satz, einem Atemzug. Gesungen, gesprochen, gehaucht, am Klavier gespielt.
Kommt, lasst Euch auf einen wilden Ritt entführen – zu einem nicht nur klassischen Konzertabend jenseits von Sekt und höflichen Gesprächen. Lasst uns die Liebe heraufbeschwören, sie für einen Moment zu fassen kriegen und auch mal brüllend über sie lachen. Vielleicht lacht sie ja mit.
Vorkenntnisse in Musik und Poesie braucht Ihr keine. Nur ein bisschen Neugier auf wunderschön Zartes, unverschämt Derbes und sehr Persönliches. Lasst uns etwas ganz Wichtiges tun: zusammen fühlen.
Ein paar Kostproben von dem, was wir lieben …
Könnte nach „Twilight“ klingen. Tut es auch.
Claire de lune Claude Debussy
Gespielt von Akihiro Sano
Beide Puccini-Aufnahmen:
Martin Schranz · Tenor & Clara Murnig · Klavier
Sole e amore Giacomo Puccini
Avanti Urania Giacomo Puccini
Der Hölle Rache.. W. A. Mozart
Arie der Königin der Nacht aus „Die Zauberflöte“
Gepfiffen von Martin Schranz, begleitet von Akihiro Sano am Klavier
83 Minuten. Keine Pause. Keine Gleichgültigkeit.
Die letzte Salbung kann warten. Wir wollen das Feuer spüren.
Und nein, wir verraten vorher nicht, was genau wir machen, weil wir Spoiler hassen.
Vier Abende für die Liebe.
Wien
Graz
Wien
Vier Abende. Seid dabei, wenn aus „Du hättest dabei sein sollen“ Eure Geschichte wird.
Much Love!!
Wir freuen uns auf Dich …
äääh … Euch natürlich!
P.S.: Große Gefühle kennen kein Alter. Diesen Abend empfehlen wir ab 14 Jahren.
Findet den roten Faden!
83 Minuten voller Spuren. Welche verbindet Ihr? Hört hin, diskutiert auf dem Heimweg – und überrascht uns mit Eurer Deutung.
Die zwei originellsten, berührendsten oder überraschendsten Antworten erhalten je einen Gutschein. Keine Musterlösung. Vielleicht seht Ihr etwas, das selbst uns entgangen ist.
Nach dem Konzert: Eure Idee mailen ↗
Martin Schranz

Tenor · Schauspieler · Kunstpfeifer
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Martin Schranz ist in Oberschützen im Burgenland aufgewachsen. Er arbeitet als Tenor, Schauspieler, Trompeter und Kunstpfeifer. Nach einem Vorbereitungsstudium Trompete an der Kunstuniversität Graz studierte er Instrumental- und Gesangspädagogik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und absolvierte parallel die paritätische Bühnenreifeprüfung für Schauspiel.
Als Sänger arbeitete er regelmäßig mit dem Arnold Schoenberg Chor. Weitere musikalische Stationen führten ihn unter anderem zur Styriarte Graz als Alvarez in Offenbachs „Barbe-Bleue“, zur Neuen Oper Wien als Ruffiak in Ligetis „Le Grand Macabre“, zum sirene Operntheater sowie in den Wiener Musikverein. Er ist außerdem Tenor im Ensemble Reihe Zykan+.
Im Musiktheater spielte er unter anderem Graf Danilo Danilowitsch in Lehárs „Die lustige Witwe“. 2025 übernahm er am Stella Theater im Café Prückel die Hauptrolle des Fritz in „Der Duft von Wirklichkeit“. Bei den Festspielen Nordwestschweiz war er als Narr in Shakespeares „Was ihr wollt“ zu sehen. Zu seinen weiteren Schauspielstationen zählen Demetrius in „Ein Sommernachtstraum“ im WUK und Leonato in „Viel Lärm um nichts“ bei Shakespeare im Park.
Seit 2023 ist Schranz zudem regelmäßig auf Tournee in Deutschland. In „Ganz Paris träumt von der Liebe“ spielt und singt er mehrere Rollen, darunter den Hotelmanager bzw. Charles, und ist dabei auch als Trompeter zu erleben. Die Produktion führte ihn über mehrere Spielzeiten durch zahlreiche deutsche Theater und Veranstaltungshäuser.
Auch vor der Kamera arbeitet Schranz regelmäßig. Zu seinen Film- und Fernsehproduktionen zählen „Sachertorte“, „Dunkle Wasser“ und „Steirergeld“. 2026 war er im Wiener „Tatort – Gegen die Zeit“ unter der Regie von Katharina Mückstein als Joe zu sehen.
Seine Arbeit führte ihn darüber hinaus mit Theater- und Musikproduktionen unter anderem nach Deutschland, in die Schweiz, nach Berlin, Basel und St. Gallen sowie zu internationalen Gastspielen. Trotz dieser überregionalen Tätigkeit ist das Burgenland für Schranz kontinuierlicher Ausgangs- und Rückkehrpunkt geblieben. Hier liegen seine familiären und biografischen Wurzeln, und hier entwickelt er zunehmend eigene künstlerische Projekte. Mit seinen Konzerten in Oberschützen bringt er Erfahrungen aus Musiktheater, Schauspiel, Konzert und Film bewusst zurück in jene Region, aus der sein künstlerischer Weg begonnen hat.
Akihiro Sano

Pianist
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Akihiro Sano | Pianist
Akihiro Sano wurde 1995 in Tokio geboren. Schon als Kind spielte er leidenschaftlich gerne Toypiano und lauschte CDs mit Werken wie Schumanns Träumerei und Liszts Liebestraum. Die Schönheit und Tiefe dieser Musik faszinierten ihn so sehr, dass er mit 14 Jahren beschloss, ihr sein Leben zu widmen.
2019 zog er nach Wien, wo er im Masterstudium Liedbegleitung bei Univ.-Prof. Ralf Heiber studiert. Seine ersten Begegnungen mit Oper und Liederabenden berührten ihn zutiefst. Besonders die Verbindung von Musik, Sprache und menschlichen Gefühlen begeisterte ihn und führte ihn auf seinen heutigen Weg als Liedbegleiter und musikalischer Partner von Sängerinnen und Sängern.
Er gewann den zweiten Preis bei der Copenhagen Lied-Duo Competition und war 2025 offizieller Korrepetitor des internationalen Gesangswettbewerbs Aria d’Oro in Italien. Er musizierte mit renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus führenden Orchestern wie den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem Orchestra del Teatro alla Scala und dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra.
Darüber hinaus ist er Stipendiat der Nomura Foundation, Mitglied von Live Music Now und als Pianist für die Wiener Sängerknaben tätig.
Sein Wunsch ist es, besonders junge Menschen für die vielfältige und tiefgründige Welt der klassischen Musik zu begeistern. Sie sollen selbst entdecken können, wie viel Schönheit, Ausdruckskraft und Inspiration in ihr steckt und wie sehr Musik das eigene Leben bereichern kann. Denn was einst mit einem kleinen Toypiano begann, ist für ihn zu einer lebenslangen Entdeckungsreise geworden.






